Dösinger: Mit Verifix Airstream das Geschäftsfeld erfolgreich erweitert

Immer mehr Glasverarbeiter erweitern ihr Produktprogramm und bieten ihren Kunden laminiertes Glas an. Ob als Möbel, Duschabtrennung, Türfüllung oder in der Architektur, die Glaslaminierung bietet beinahe unerschöpfliche Möglichkeiten bei vergleichsweise geringen Investitionen. Der Erfolg der innovative Laminierofenreihe Verifix Airstream von Bohle zeigt, dass die Herstellung von Verbund- und Verbundsicherheitsglas im autoklavfreien Verfahren gerade auch für kleinere Unternehmen interessant ist. Zahlreiche Öfen wurden bereits weltweit ausgeliefert und installiert. Einer der Kunden ist Markus Dösinger, der in seiner Meisterwerkstätte für Schmelzglas und Glasdesign (http://www.glas-doesinger.at/) einen Airstream 1000 in Betrieb genommen hat.   Das Familienunternehmen aus Schlierbach, das sich als designorientierter Atelierbetrieb versteht, produziert Produkte aus Schmelzglas; Tür- und Fensterfüllungen, Beleuchtungskörper und Brunnenobjekte gehören neben anderen alltagstauglichen Objekten zum Kernprogramm. „Seit vielen Jahren arbeiten wir erfolgreich und sehr zufrieden mit Bohle zusammen, anfangs im Bereich Fusing und nun in der autoklavfreien Laminierung“, erzählt Markus Dösinger, Inhaber des jungen Unternehmens. „Nachdem wir uns detailliert mit dem innovativen Airstream Konzept vertraut gemacht haben, stand für uns fest, dass auch der Schritt in die Welt der Glaslaminierung mit Bohle gemacht wird“.  

 

 

Mit Airstream das Geschäftsfeld erweitert

Mit der Einführung des Airstream Ofens konnte Dösinger sein Angebot deutlich erweitern und neue Zielgruppen ansprechen. „Unter der Marke AD GLAS (http://www.ad-glas.at/) bieten wir nun auch individuell gestaltetes Verbundsicherheitsglas für Architekturanwendungen wie Balkongeländer, Fassaden oder Innenraumgestaltung an“, erklärt Dösinger und ergänzt: „Besonders freut mich, dass wir mit der Laminiertechnik unsere Kernkompetenz in neue Produkte wie Ganzglastüren einbringen können, indem wir beispielsweise Schmelzglas zwischen zwei ESG-Scheiben laminieren. Der Kreativität sind mit dieser innovativen Technologie keine Grenzen gesetzt!“  

 

Neue Marken für Architekturanwendungen Auch zahlreiche andere Dinge hat Markus Dösinger schon zu Gestaltungszwecken zwischen zwei Scheiben laminiert und erreicht mit dem erweiterten Angebot neue Zielgruppen wie Objektausstatter, Bauträger, Planer und Architekten. Unter der Marke „NaturSafe“ bietet AD GLAS Glasprodukte mit einlaminierten Gräsern, Blüten oder Blättern an. „Das Besondere daran ist, dass Beschaffenheit und Struktur des organischen Material erhalten bleibt“, erklärt Dösinger. Nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten bieten auch edle Holzfurniere als Dekoreinlage in Innentüren, Duschabtrennungen, Deckenelementen und Möbeln. „OpalSafe“ steht für die Einarbeitung von grafischen Motiven mit Hilfe von PET-Folie in das Verbundglas. Diese Variante eignet sich ideal für Decken, Trennwände oder visuelle Leitsysteme. Eine dritte Dimension kommt mit „CreativSafe“ in das Glas. Mit der Airstream Technik lassen sich problemlos Gewebestoffe, Metallgeflechte, Bleche, Furniere, PET-Einlagen und viele andere Materialien mit bis zu 2 mm Materialstärke einbinden. Das so entstehende Verbundglas erfüllt es sämtliche Normen und eignet sich für unzählige Anwendungsbereiche.  

 

Expansion mit Airstream

„Unser Ziel ist es, mit unserem neuen Geschäftsfeld AD GLAS als Dienstleister und Berater für alle Entscheider bei Bauprojekten zu fungieren und unsere umfangreichen Erfahrungen im Glasbereich auch in das Objektgeschäft einzubringen“, beschreibt Markus Dösinger seine Expansionspläne und verrät: „Gerade im Sanitärbereich bietet sich der Einsatz von laminiertem Glas an, da die verwendeten Materialien feuchtigkeitsbeständig sind. Die Glaskante kann sichtbar bleiben uns muss nicht aufwändig versiegelt werden“. Zur Zeit arbeitet Dösinger daran, LED´s in das Verbundglas zu integrieren – getreu dem Motto „Kreativität ohne Grenzen“.  

 

Niedriger Investitionsbedarf

Der gegenüber einem klassischen Autoklaven sehr niedrige Investitionsbedarf, war auch für Markus Dösinger ausschlaggebend. „Nun ist auch für kleine und mittlere Glasverarbeiter ist der Einstieg in die Herstellung von Verbundgläsern ohne Autoklaven und Klimakammer möglich – und damit die lukrative Erweiterung des Produktprogramms“, erklärt Franz Schreibmaier, Geschäftsleiter der Bohle Niederlassung in Wien. „Die effiziente und kontrollierte Prozessführung ist bei Bohle auf Industriestandard hin entwickelt und getestet worden. Dabei hat sich die präzise Konvektionstechnologie als sowohl technisch wie auch wirtschaftlich herausragend geeignete Basis erwiesen. Der gesamte Prozess zeichnet sich durch eine hohe Produktivität bei sehr niedrigen Investitionskosten aus“, so Schreibmaier weiter.  

 

Wachsendes Produktprogramm

Die Airstream-Reihe besteht zur Zeit aus drei verschiedenen Modellen, die sich in der Produktionskapazität unterscheiden: der Airstream 1000, der bei Dösinger zum Einsatz kommt, verfügt über eine Beladungsebene, in der Glas bis zu einer maximalen Größe von 3000 x 2000 mm laminiert werden kann. Das Modell Airstream 2000 kann die doppelte Glasmenge in einem Durchgang verarbeiten. Das Topmodell Airstream 5000 hat sogar fünf Beladungsmodule, die jeweils bis zu 400 kg belastet werden können. Mit diesem Modell können 30 qm Glas in einem Durchlauf laminiert werden. Ergänzend zu den Öfen bietet Bohle ein ständig wachsendes Sortiment an Zubehörprodukten und Verbrauchsmaterial.